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Editorial Februar 2026

Brühler Bilderbogen Februar 2026 10. Februar 2026

Liebe Leser,

die Karnevalssession steuert auf ihren Höhepunkt zu. Traditionell läutet der Nachbarschaftsumzug in Brühl-Ost am 7. Februar den Straßenkarneval ein. Danach geht es vom 13. bis 17. Februar Schlag auf Schlag weiter mit den Stadtteilumzügen in Schwadorf, Badorf, Vochem, Pingsdorf, Heide und Brühl-West. Den Höhepunkt des Straßenkarnevals bildet dann zweifellos der „Närrischer Elias“ in der Brühler Innenstadt am Sonntag, 15. Februar ab 12:30 Uhr. Darauf freut sich schon seit Wochen das Kinderdreigestirn mit Prinz Phil, Bäuerin Hannah und Jungfrau Mia. Sie hatten in dieser Session ein paar mehr Auftritte zu absolvieren, da es in diesem Jahr leider kein Erwachsenen-Dreigestirn gab. Die drei schlagfertigen, selbst ernannten „Sandwichkinder“ haben das super hinbekommen und damit den „Karneval in Brühl ein bisschen gerettet“, wie sie uns im persönlichen Gespräch augenzwinkernd berichteten.

Der Februar steht aber nicht nur im Zeichen des unbeschwerten rheinischen Karnevals. Am 24. Februar nähert sich der Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine bereits zum vierten Mal. Aus diesem traurigen Anlass finden in Brühl gleich zwei wichtige Termine statt. Zum einen gibt es am 24. Februar in der Schlosskirche in Brühl ein Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer der russischen Invasion. Alle, denen das Datum nicht gleichgültig ist, sind herzlich eingeladen, an diesem Gottesdienst teilzunehmen und gemeinsam ein Zeichen für Menschlichkeit, Mitgefühl und Verbundenheit zu setzen.

Einen Tag zuvor, am 23. Februar, zeigt das Blau-Gelbe Kreuz Brühl/Erftstadt im Begegnungszentrum margaretaS um 18:30 Uhr den eindringlichen Dokumentarfilm „Kherson Human Safari“ von Zarina Zabrisky, der während des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine gedreht wurde. Sie erzählt von Zivilisten aus der ukrainischen Stadt Cherson, die von Drohnen gejagt, vom Krieg vertrieben und durch ihren Widerstand vereint werden.

Am 11. Februar gibt es auch die 2. Auflage des neuen Kulturformats „Kunst gegen Bares“.  Bei der Premiere im Januar konnten wir uns bereits davon überzeugen, wieviel Potenzial in dem Format steckt. Mehr darüber lesen Sie auf Seite 10.  

Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß bei der Lektüre des neuen Bilderbogens.

Ihr Team vom 
Brühler Bilderbogen
Telefon 0 22 32 / 15 22 22 
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Umfrage: Jedes Jahr anders oder immer dasselbe – in welchem Kostüm feiern sie Karneval?

Brühler Bilderbogen Februar 2026 10. Februar 2026

Die Jecken im Rheinland und in Brühl fiebern dem Höhepunkt der Session entgegen. Bald beginnen wieder die tollen Tage mit Weiberfastnacht, den vielen Parties und den Karnevalszügen mit dem Höhepunkt des Närrischen Elias am 15. Februar. Schon zuvor haben die Närrinnen und Narren ihre Kostüme bestimmt und in den Karnevalssitzungen getragen. Manche Jecke wählen aus einem eigenen kleinen Fundus, andere suchen sich für die neue Session etwas Neues aus. Nicht selten werden die Kostüme mit viel Liebe selbst genäht. Wir wollten es genauer wissen und haben uns Mitte Januar zum Tanzsportzentrum begeben, wo die große Damensitzung der Schloßgarde der Stadt Brühl stattfand. Dort konnten wir die schönsten Kostüme bewundern und uns kurz die Geschichte dahinter erzählen lassen.




Die „Pyjama Girls“:

Wir sind in diesem Jahr die Pyjama Girls aus Brühl und suchen uns immer neue Kostüme aus. Wir haben online auf Pinterest nach Ideen gesucht und fanden die Pyjamas eine tolle Idee. Wir sind eine große Gruppe und haben eine Sammelbestellung aufgegeben. Und auf die Kostüme haben wir dann Sticker aufgebügelt.

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Im persönlichen Gespräch: das Kinderdreigestirn

Brühler Bilderbogen Februar 2026 10. Februar 2026

„Die Sandwich-Kinder als Karnevalsretter“

(tg) Vor genau 40 Jahren schon forderte Herbert Grönemeyer in einem Lied: „Kinder an die Macht“. Im Brühler Karneval 2026 wird dieser Wunsch nun tatsächlich erfüllt. Denn das Kinderdreigestirn mit Prinz Phil I., Bäuerin Hannah und Jungfrau Mia wird ab Weiberfastnacht die Stadtschlüssel von Bürgermeister Dr. Marc Prokop übernehmen, ganz egal wie sehr er sich auch dagegen wehrt. So viel steht fest. Und dann wird noch einmal sechs Tage lang durchgefeiert.
Phil, Hannah und Mia sind alle drei erst zehn Jahre alt, doch sie haben es bereits faustdick hinter den Ohren und wissen Bescheid. Nachdem die Erwachsenen in dieser Session kein eigenes Dreigestirn stellen konnten, sind nun alle Blicke auf die Kindertollitäten gerichtet.  „Wir stehen bereit“, verkünden sie selbstbewusst und mit einem breiten Grinsen im Gesicht. „Wir wollten zu 100 Prozent das Kinderdreigestirn werden und haben es geschafft.“ Seit drei Jahren kennen sich die drei aus der Tanzgruppe bei den Fidelen Pänz. Dann kam ihnen gemeinsam irgendwann die Idee, zusammen das Kinderdreigestirn bilden zu wollen.

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Max Ernst Museum Brühl des LVR zeigt Marianna Simnett „Headless“

Brühler Bilderbogen Februar 2026 10. Februar 2026

Die Ausstellung „Headless“ von Marianna Simnett (*1986 in London, lebt und arbeitet in Berlin und New York) zeigt erstmals eine umfassende Werkübersicht aus sieben Jahren künstlerischer Praxis. Sie vereint Medien aus unterschiedlichen Schaffensjahren, darunter Skulptur, Video und KI-Arbeiten, die durch das neue malerische Werk ergänzt und miteinander verbunden werden. In traumartigen Bildwelten, der Erforschung des Unbewussten und der Abkehr von Rationalität und Logik zeigt sich eine enge Verbindung zum Surrealismus. Es entsteht ein zugleich verstörender wie verführerischer Kosmos aus zersplitterten Realitäten und unheimlichen Begegnungen.

Der Titel der Ausstellung „Headless“ (Kopflos) ist dem ersten Collageroman von Max Ernst „La femme 100 têtes“ (Die hundertköpfige kopflose Frau) aus dem Jahr 1929 entlehnt, dessen Bildsprache und Ideen sich durch die gesamte Ausstellung ziehen.

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Fünf Fragen zum neuen Kulturformat „Kunst für Bares“

Brühler Bilderbogen Februar 2026 10. Februar 2026

Lilli wurde zur ersten „Kapitalistensau“ gekürt 



Bühne frei für die kreativsten Köpfe der Region! Das gefeierte Kulturformat Kunst gegen Bares zieht ab 2026 in die Galerie am Schloss ein. Was in Köln längst Kultstatus hat, verspricht nun auch bei uns unterhaltsame Abende voller Leidenschaft, Witz, Emotionen und purer Kreativität. Entwickelt von dem Künstler Gerd Buurmann begeistert das Veranstaltungskonzept nicht nur seit vielen Jahren in der Nachbarstadt, sondern auch in vielen Teilen von Deutschland.

BBB: Wer hatte die Idee zu „Kunst für Bares“?
Der Autor, Moderator Regisseur und Schauspieler Gerd Buurmann hatte die Idee zu „Kunst gegen Bares“. Am 1. Januar 2007 fand die Premiere im Theater Eifelturm in Köln statt. Seit 2010 ist das artheater in Ehrenfeld die Heimat der Veranstaltung. Jeden Montagabend präsentieren dort die Teilnehmer ihre Kunst. Fast 900 Mal fand die kultige offene Bühne Show bereits statt, nicht nur in Köln, sondern auch in rund 40 Städten in Deutschland. Nun gesellt sich Brühl dazu. Die Eintrittspreise sind mit 10 Euro sehr moderat. Dafür sollen die Besucher fleißig spenden. „Die Kunst sollte uns schon etwas mehr wert sein als ein Big Mäc Menü“, meinte  Gerd Buurmann bei der Premiere in Brühl.

BBB: Wie sieht das Konzept der Show aus?

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Brühler Monatschronik: Februar

Brühler Bilderbogen Februar 2026 10. Februar 2026

Bernhard Münch berichtet aus dem Archiv von Jakob Sonntag (1902-1991)

Vor 655 Jahren
Tod auf der Burg

Am 21. Februar des Jahres 1371 legte sich große Trauer über Brühl, denn an eben diesem Tage verstarb auf der kurfürstlichen Landesburg der westfälische Graf Gottfried von Arnsberg. Er wurde seinerzeit als einziger weltlicher Fürst in einem Grabe im Hohen Dom zu Köln beigesetzt. Kinder- und erbenlos übergab er 1368 seine gesamte Grafschaft an Köln und sorgte zugleich dafür, dass er in der Stadt Arnsberg unvergessen blieb: zeitgleich zur Übergabe seines Fürstentums an Köln nämlich schenkt er seiner damaligen Stadt Neheim einen großen Waldbezirk. Seit Jahrhunderten wird mit der „Donatorenfeier“ an diese Schenkung erinnert. Warum aber starb der Fürst in Brühl? Im Zuge der Abtretung seines Besitzes wurde ihm seitens der Kölner die Burg zu Brühl auf Lebenszeit zu Eigentum und Verwaltung überlassen.

Vor 375 Jahren
Promiasyl

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Ganz Brühl feiert 40 Jahre „Em Höttche“

Brühler Bilderbogen Februar 2026 10. Februar 2026

Ohne die Kultkneipe in der Bahnhofstraße 8 ist das Brühler Nachleben nicht denkbar. In dem markanten Fachwerkhaus mit seinen grünen Fensterläden feiern alle gerne – generationsübergreifend – und das nun schon seit 40 Jahren. Inhaber Ioannis Petropoulos (Jani) weiß, welche Ansprüche die Brühler an einen guten Ausgehabend haben. Der gebürtige Grieche hat ein Gespür für seine Stadt und die Menschen vor Ort; schließlich ist er hier aufgewachsen. Mit fünf Jahren zog er mit seiner Familie nach Brühl, machte eine Lehre zum Elektrotechniker und übernahm 1986 zusammen mit seinem älteren Bruder Theofanis die alteingesessene Gaststätte „Em Höttche“.

Das Jubiläumsjahr startet mit einer dreitägigen Feier im Januar mit Preisen wie vor 40 Jahren. Darüber hinaus hält der 62-Jährige weitere Überraschungen für seine Gäste bereit:

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Brühler Fragebogen ... mit Nina Körfer

Brühler Bilderbogen Februar 2026 10. Februar 2026

(tg) Nina Körfer wurde 1985 in Köln geboren und ist in Brühl aufgewachsen. In ihrer Jugend war sie ein begeisterte Tänzerin, egal ob beim Jazz Dance, bei Standardtänzen oder in einer Tanzgruppe, die im Schwadorfer Karnevalszug mitgegangen ist. 2005 bestand sie ihr Fachabitur. Dann absolvierte sie an der EUFH in Brühl eine Ausbildung zur Bürokauffrau und blieb dort bis zum Wegzug der Bildungseinrichtung im Jahr 2023 im Sekretariat tätig. Die Mutter von zwei Söhnen im Alter von elf und neun Jahren musste sich dann beruflich umorientieren.

Seit 2019 ist Nina Körfer Vereinsmitglied bei Kahramanlar – Die Brühler Helden. Der Kahramanlar-Vorsitzende Fatih Türk, „brachte dann den Stein ins Rollen“, berichtet die 40-Jährige, „als ich ihm erzählte, dass ich einen neuen Job suchen würde.“ Erst hat sie an der Theke der Vereinshalle in Brühl-Ost gestanden, aber schon bald ihre ersten Trainerscheine gemacht und dann als Trainerin angefangen.  „So habe ich meine Berufung gefunden“, sagt sie.
Nina Körfer mag es, Menschen durch „liebevolle Strenge“ zu motivieren und sie am Ende eines Kurses glücklich zu sehen. Das schafft sie mit einer Mischung aus Humor, Charme und Strenge immer wieder. „Ich bin als Rohdiamant gekommen, habe hier von Fatih und Kerstin unheimlich viel gelernt und viel Vertrauen von ihnen bekommen, das ich auch gebraucht habe.“

Im Programm der Brühler Frauenwoche (8. bis 15. März) sind die Brühler Helden wieder mit zahlreichen Angeboten vertreten. Zusammen mit Pinar Eksi (Mama-Kind-Turnen, Babymassage), Janina Zenker (Zumba) und Ifiginea Triantafyllidou (Afro Latin Fitness) gibt Nina Körfer einen Einblick in das vielfältige Sportangebot von Kahramanlar. Sie selbst ist mit drei Kursen (Pilates 9.3. von 11:30 bis 12:15 Uhr, 11.3. von 18 bis 18:45 Uhr und 13.3. von 10 bis 10:45 Uhr), Body Shape Fitness (10.3. von 18:45 bis 19:30 Uhr) und Bellicon Jumping (12.3. von 13 bis 14 Uhr) vertreten.

„Das sind alles Schnupperangebote in einer Wohlfühlatmosphäre“, verspricht Nina Körfer. In ihrer Freizeit unternimmt sie viel mit ihren beiden Kindern, sie liest gerne spannende Romane und wird im Herbst wieder mit der Kahramanlar-Truppe für eine Woche zu einer Fitnessreise in die Türkei aufbrechen. Bis zu 40 Teilnehmer/innen werden dort von drei Trainerinnen betreut, jeden Tag gibt es Sportangebote. „Alles kann, nichts muss“ lautet das Motto.


Ich lebe in Brühl seit ....
meiner Geburt im Jahr 1985. Erst in Schwadorf, jetzt in Badorf.

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Editorial Dezember 2024

Brühler Bilderbogen Dezember 2024 13. Dezember 2024

Liebe Leser,

während diese Ausgabe des Brühler Bilderbogen gerade gedruckt wird, begibt sich unser langjähriger Bilderbogen-Partner und persönlicher Freund Fatih Türk auf eine Reise nach Berlin. Der Anlass der Tour ist ein sehr erfreulicher. Denn Fatih Türk erhält aus den Händen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 4. Dezember in Schloss Bellevue zum Tag des Ehrenamtes den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.

Zusammen mit 16 anderen Frauen und Männern, darunter Franziska van Almsick, wird Fatih Türk ausgezeichnet. Die neuen Bundesverdienstkreuzträger „setzen sie sich für Teilhabe und Integration, für die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen und für die Gleichstellung der Geschlechter im Sport ein“, so der Bundespräsident.

Und an Fatih Türk gerichtet: „Aus der Idee, mit Nachbarskindern Sport zu treiben, entstand die Sport- und Bildungsschule KAHRAMANLAR – Die Brühler Helden. Gründer und Kopf des Vereins ist Fatih Türk. Sein Ziel ist, verschiedene Sportmöglichkeiten anzubieten und gleichzeitig die soziale Integration durch Sport und Bildung zu fördern. Dank der Unterstützung vieler Ehrenamtlicher und lokaler Sponsoren können Kinder im Verein verschiedene Sportarten ausprobieren und sich im musikalischen Bereich bilden.

Aber auch die Unterstützung im Umgang mit Ämtern und Nachhilfeunterricht werden angeboten. Im Mittelpunkt der Arbeit steht dabei stets die individuelle Förderung. Fatih Türk kooperiert dafür mit der Stadt und mit Schulen, mit Kunst- und Musikschule sowie der Polizei. Darüber hinaus organisieren die Brühler Helden Kinder- und Spielefeste, Ausbildungsbörsen und Weihnachtswunschaktionen. Mittlerweile umfasst der Verein etwa 2.000 Mitglieder aus 45 Nationen.“ Lieber Fatih, es ist uns eine große Freude, Deinen Weg seit Jahren zu verfolgen und redaktionell immer wieder zu begleiten. Wir gratulieren sehr herzlich.

Nun wünschen wir Ihnen eine schöne Weihnachtszeit, ein frohes Fest und einem guten Rutsch. Besuchen Sie den schönen Brühler Weihnachtsmarkt (unser Titelfoto), der bis zum 24.12. geöffnet hat inklusive verkaufsoffenem Sonntag am 22.12., unterstützen Sie unsere treuen Inserenten (vielen Dank!) und haben Sie einfach eine gute Zeit.

Ihr Team vom Brühler Bilderbogen
Telefon 0 22 32 / 15 22 22 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Umfrage: Welche liebgewordenen Traditionen pflegen Sie zur Weihnachtszeit?

Brühler Bilderbogen Dezember 2024 13. Dezember 2024

Mit der Eröffnung des Brühler Weihnachtsmarkt Ende November begann in Brühl quasi ganz „offiziell“ die Vorweihnachtszeit. Der beliebte Weihnachtsmarkt mit den vielen Verkaufsbuden, gastronomischen Angeboten und tollem Bühnenprogramm lockt viele Menschen in die Innenstadt und stimmt auf Weihnachten ein.

Zur Weihnachtszeit und zum Fest selbst besinnen sich ganz viele Menschen auf lieb gewordene Traditionen, die teilweise über Generationen hinweg gepflegt werden. Christbaum, leckeres Essen, Bescherung, viel Zeit mit der Familie: all das gehört für die meisten Menschen zum Weihnachtsfest dazu. Aber nicht nur das, sondern noch einiges mehr, wie uns die Leute bei unserer Umfrage erzählt haben.

Gerd Gille:

Wir haben unser Wohnzimmer sehr schön weihnachtlich geschmückt. Schon ab dem 2. Advent verbringen wir viel Zeit mit Freunden und der Familie. Da werden auch Weihnachtslieder gesungen. Sehr gerne besuchen wir auch die vielen schönen Weihnachtsmärkte in Brühl und in Köln, das ja in dieser Hinsicht die Nummer 1 in Europa sein soll. Auf dem Brühler Weihnachtsmarkt kaufe ich gerne Käse beim Holländer, der immer sehr nett ist und mich mit Namen anspricht. An Heiligabend wird ein gutes Essen gekocht. Und am Abend machen wir noch einen Spieleabend.

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Im persönlichen Gespräch: Waltraud Rühl und Angelika Nunziante

Brühler Bilderbogen Dezember 2024 13. Dezember 2024

„Frauenchor gibt großes Konzert im Advent“

Mit den festlichen Chorkonzerten mit dem Titel „Konzert im Advent“ stimmt der Frauenchor Brühl die Menschen in Brühl in der Schlosskirche St. Maria von den Engeln auf die Weihnachtszeit ein. Am Samstag, 14. Dezember um 19 Uhr und Sonntag, 15. Dezember um 17 Uhr kommt es unter der Leitung von Michael Wülker zur Aufführung des neuen Programmes. Wir haben uns mit Angelika Nunziante, der Sprecherin des Vorstandsteam und Waltraud Rühl, der Ehrenvorsitzenden des Frauenchor Brühl 1990 e.V., unterhalten.

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Fünf Fragen an Monika Schulte und Daniela Kilian

Brühler Bilderbogen Dezember 2024 13. Dezember 2024

„Neues Projekt zur Integration und gegen Einsamkeit“

(tg) Nach wie vor kommen viele Flüchtlinge aus den Krisenregionen dieser Welt nach Deutschland und nach Brühl, vor allem aus Ländern wie Syrien und der Ukraine. In Brühl-Heide leben 40 Geflüchtete überwiegend aus Syrien auf engem Raum in der dortigen Turnhalle zusammen. Sie werden schon seit einem Jahr ehrenamtlich von Monika Schulte betreut.
Die positiven Erfahrungen, die Monika Schulte im täglichen Umgang mit den Geflüchteten gemacht hat, ließen in ihr die Idee reifen, ein weiteres gesellschaftliches Problem gemeinsam mit Daniela Kilian, der Integrationsbeauftragten der Stadt Brühl, anzugehen. Das Problem der Einsamkeit vieler Menschen. Wie das miteinander verknüpft werden kann, schilderten sie im Gespräch mit dem Bilderbogen.



BBB: Frau Schulte, wie kam es dazu, dass Sie sich ehrenamtlich für die Belange von Flüchtlingen einsetzen?
Monika Schulte: Ich bin seit drei Jahren in Frührente und habe ein Projekt gesucht, in das ich mich einbringen konnte. Eigentlich wollte ich mich für die Bedürfnisse von Senioren engagieren. Ich habe mich dann im vergangenen Jahr im Ehrenamtsportal der Stadt Brühl registriert. Daraufhin kam Charlotte von Eynern, die Ehrenamtskoordinatorin für Neuzugewanderte, auf mich zu. Die Idee des Engagements für Geflüchtete gefiel mir auch. Denn ich wohne in Brühl-Heide nicht weit entfernt von der Turnhalle, in der aktuell rund 40 Geflüchtete leben. Es sind alles junge Männer ganz überwiegend aus Syrien, aber auch aus der Türkei oder dem Iran.

BBB: Und Sie hatten keine Bedenken, ob dieses Umfeld zu Ihnen passt?

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Fair Trade Stadt Brühl - Diese Läden gehören dazu (Promotion)

Brühler Bilderbogen Dezember 2024 13. Dezember 2024

Seit zwei Jahren ist Brühl eine offizielle Fair Trade Stadt. Über 30 Akteure aus den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie, Vereine, Schulen und Kirche machen mit und handeln mit Fair Trade Produkten. Der Brühler Bilderbogen stellt sie in der neuen Serie vor.

Twenty2 Concept Store

Vor drei Jahren eröffnete Shima Nocera in bester Innenstadtlage (Markt 22) ihren Twenty2 Concept Store, in dem sie eine ungewöhnliche Geschäftsidee umsetzt. Denn sie verbindet darin auf 350 qm den Betrieb eines glutenfreien Cafés mit einer Mode Boutique.
„Als erfahrene Modeberaterin habe ich ein Konzept entwickelt, um meinen Kunden ein außergewöhnliches Shoppingerlebnis zu ermöglichen“, sagt Shima Nocera. „Während des Einkaufsbummels können sie bei mir einen guten Kaffee trinken und sich mit einem leckeren Frühstück stärken. Auf eine gesunde Ernährung lege ich großen Wert.“
Nicht nur gesund sind die Produkte, die im Café angeboten werden. Die Chefin achtet bei der Zubereitung der Speisen auch auf ausschließlich hochwertige Zutaten und, wann immer es möglich ist, Bio Qualität und auch auf Fair Trade Produkte. Ausgesuchte Limonaden, Kaffee- und Teesorten, Bio-Ingwer, Bio-Eier, Bio-Bananen und vieles mehr. „Wir legen großen Wert auf Qualität, Nachhaltigkeit und Fair Trade, auch wenn wir dadurch etwas teurer sind“, sagt Shima Nocera. Aber die Kunden gehen den Weg mit und sind bereit dazu.
Im Café des Twenty2 gibt es eine kleine Karte mit leckeren (und teilweise auch veganen) Frühstücksangeboten sowie belegten Brötchen, Crêpes und auch sechs Sorten Eis. „Das Twenty2 Concept Store ist für mich nicht einfach nur ein Geschäft, sondern vor allem Leidenschaft und Überzeugung“, meint Shima Nocera. „Mit diesem Konzept möchte ich Eleganz, Genuss, Körperbewusstsein, Vitalität und Individualität miteinander verbinden.“
Im hinteren Teil des Geschäfts findet sich der Modebereich, in dem Damen- und Kinderbekleidung – häufig auch Fair Trade zertifiziert – und Lifestyle Produkte, Porzellan und Home-Accessoires angeboten werden.
Twenty2 Concept Store, Markt 22, 50321 Brühl, online unter https://twenty2.eu/


T4ALL

„T4ALL, das steht für Together for all, zusammen für alle“, erklärt Astrid Pfeifer. Seit acht Jahren besteht bereits die Schülerfirma T4ALL an der Europagesamtschule Brühl, die auch eine Fair Trade Schule ist. Gegründet wurde sie im Jahr 2016 von Klaus Sautmann, der 2020 leider verstorben ist. Seitdem betreut Astrid Pfeifer, Studienrätin für Mathematik und Geografie, die Gruppe von rund 20 engagierten Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 5 bis 13 in der Schulprofilgruppe „Schule der Zukunft“.

Sie verkaufen an der Schule und bei Anlässen wie dem Agendamarkt, Schulfesten und auch über den Weltladen Beutel oder T-Shirts in allen Größen und mit coolen Designs und Sprüchen. Diese werden in Indien unter Fair Trade Bedingungen hergestellt und in Deutschland vom zertifizierten Unternehmen „3 Freunde“ vertrieben. Die Schülerinnen und Schüler sind mit Feuereifer dabei und unterstützen den guten Zweck auch ganz praktisch. „Wir batiken die T-Shirts und nähen die Etiketten selbst an“, sagt Viktoria Grass, die zusammen mit Marwa Naqibi zu den ältesten Mitgliedern der Gruppe gehören.

„Uns ist wichtig, dass wir mit dem Projekt aktiv die Entwicklungshilfe fördern“, meint Marwa. „Wir verkaufen klimaneutrale T-Shirts in unseren Designs. Sie bestehen aus ökologisch produzierter Baumwolle und werden fair produziert.“ Dass die Menschen in Indien von den besseren Arbeitsbedingungen und Löhnen profitieren, findet auch Anna Pielken aus der 7. Klasse wichtig. Sie berichtet, dass „sich gerade die Beutel gut verkaufen“.

Einmal im Monat treffen sich die Schülerinnen und Schüler, die aktuell nach weiteren Verkaufsmöglichkeiten Ausschau halten und sich auch freuen würden, wenn sie künftig von Brühler Künstlern unterstützt würden. Denn ein paar neue Designideen für die T-Shirts wären sehr willkommen. Also liebe Künstler, bitte melden. T4ALL ist ein Projekt der Europagesamtschule Brühl. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Brühler Monatschronik: Dezember

Brühler Bilderbogen Dezember 2024 13. Dezember 2024

Bernhard Münch berichtet aus dem Archiv von Jakob Sonntag (1902-1991)

Vor 420 Jahren Letzter Hexenprozess

Wer durch das Neubaugebiet auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik geht, dem fällt sicherlich der kurze Zusatztext am Straßenschild der Anna-Schmitz-Straße auf. „Als Hexe in Brühl verbrannt – 1604“. Werfen wir einen kurzen Blick auf den letzten Hexenprozess in unserer Heimatstadt: dieser endete am 1. Dezember 1604 mit Verurteilung und Hinrichtung von Anna Schmitz. Unter der damals üblichen Folter hatte sie gestanden, mit Luzifer im Bunde gewesen zu sein, und das Vieh ihres Bruders in den Tod getrieben zu haben. „Peinliche Befragung“ wurde diese ganz besondere Verhörmethode damals genannt. Der Abschluss der Prozessakten lautete damals wie folgt: „Darüber ist beharrlich verplipen, also darauff hingerichtet worden Anno 1604 den 1 ten Decembris. Heinrich Mol, Gerichtsschreiber zu Bruel.“

Vor 130 JahrenAntrag für die Kleinbahn

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Fünf Fragen an KarlsBad-Leiter Fabian Richartz (Promotion)

Brühler Bilderbogen Dezember 2024 13. Dezember 2024

Verlagssonderveröffentlichung

„Ätherische Saunaöle ohne Zusätze“
Seit dem 1. Juli ist Fabian Richartz der neue Leiter des Brühler KarlsBades. Der Nachfolger von Bernd Wüster, der zuvor 35 Jahre lang erfolgreich die Geschicke leitete, blickt auf ein gutes Jahr 2024 zurück und empfiehlt allen KarlsBad-Gästen den Besuch des Saunabereiches. „Der Saunagang stärkt das Herz-Kreislauf- und das Immunsystem.
Besonders in der kalten Jahreszeit trägt die Wärme zum Wohlbefinden bei“, sagt der 34 Jahre alte neue Chef.



BBB: Herr Richartz, wie zufrieden sind Sie mit dem KarlsBad-Jahr 2024 insgesamt?
Fabian Richartz: Wir sind sehr zufrieden. Trotz des durchwachsenen Sommers blieb die Gästeanzahl des Freibads auf Vorjahresniveau und auch unsere Saunaveranstaltungen erfreuen sich großer Beliebtheit. Wir haben wichtige Investitionen in den Erhalt und in die Zukunft unseres Bades bereits umgesetzt beziehungsweise angestoßen. Was mich besonders freut: Ich erlebe ein hoch motiviertes Team, das jeden Tag alles für den Betrieb des Bades und die Zufriedenheit der Gäste gibt.

BBB: Welche Besonderheiten und Neuerungen gibt es im Saunabereich?

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Brühler Fragebogen ... mit Bernhard Schumacher

Brühler Bilderbogen Dezember 2024 13. Dezember 2024

(tg) Bernhard Schumacher wurde 1965 in Frankfurt am Main geboren. Nach seiner Ausbildung zum Erzieher arbeitete er eine Zeit lang in einem Kinderheim, bevor er sich 1998 selbstständig machte. Zusammen mit seiner Frau Ulla gründete er in Brühl das „Schumaneck Kinderhaus“, in dem zunächst sechs Kinder ein neues Zuhause fanden, die nicht mehr in ihren Familien leben konnten, weil sie dort großes Leid erfahren hatten.

Dank des großen Engagements, der Empathie und persönlichen Hingabe konnten die Schumachers weitere 15 Einrichtungen mit insgesamt 72 Plätzen schaffen. 2019 suchte Bernhard Schumacher eine neue Herausforderung und übergab die gemeinnützige GmbH an die nächste Generation. Seitdem hat er die pädagogische Leitung bei der Stabil GmbH in Brühl übernommen und kümmert sich u.a. um Wohngruppen mit minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen.

Bereits vor 25 Jahren wurde Bernhard Schumacher Mitglied in der SPD, „wie meine ganze Familie auch. Auch wenn es Tage gibt, an denen es schwer fällt, ihr treu zu bleiben.“ Sie ist seine politische Heimat. „Ich will helfen, viele Errungenschaften der SPD zu bewahren und weiterzuentwickeln“, sagt der 59-Jährige. Für die Brühler SPD sitzt er seit 2020 im Rat der Stadt. Er ist Vorsitzender des Jugendhilfe-Ausschusses und Mitglied in den Ausschüssen für Inklusion, Integration und Verkehr/Mobilität. „Die Arbeit macht mir großen Spaß.“

Nachdem Dieter Freytag ankündigte, nicht noch einmal für das Bürgermeisteramt zu kandidieren, fiel die Wahl auf Bernhard Schumacher als Bürgermeisterkandidaten der SPD bei der Kommunalwahl im nächsten September. Er will sich für eine vitale und lebendige Stadtgesellschaft und Stadt einsetzen und sie auch mit neuen Mobilitätskonzepten in Zeiten des Klimawandels weiterzubringen. Dabei will er alle Menschen und ganz besonders auch junge Menschen mitnehmen.

„Die Politik in Brühl zeichnet aus, dass sich die demokratischen Parteien in der Sache hart streiten können, danach aber auch bei einem Kölsch ein offener Austausch erfolgt“, sagt Bernhard Schumacher. Für den Bürgermeisterposten glaubt er dank seiner Erfahrungen als Pädagoge und kaufmännischer Leiter einer GmbH gute Voraussetzungen mitzubringen. Dass er nun Kandidat der SPD ist, empfindet er als „große Ehre“.


Ich lebe in Brühl seit ....
20 Jahren, erst in der Ludwig-Jahn-Straße und seit 2020 in Brühl-Vochem.

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Editorial November 2024

Brühler Bilderbogen November 2024 17. November 2024

Liebe Leser,

nach insgesamt fast 30 Jahren Kleinkunstfestival endet in diesem Herbst eine liebgewordene Tradition in Brühl. Die Kulturgarage schließt ihre Pforten. „Liebe Freunde der Kulturgarage, nach 14 erlebnisreichen Jahren haben wir uns schweren Herzens entschieden, das beliebte Kleinkunstfestival in unserem Autohaus nicht fortzuführen. Wir bedanken uns bei allen Unterstützern, Organisatoren und Mitwirkenden der Stadt Brühl und den fantastischen Künstlerinnen und Künstlern für die stimmungsvollen Abende. Auf ein Wiedersehen bei einem der vielen alternativen Veranstaltungen des Kulturamtes der Stadt Brühl. Bis dahin, Hardy Offizier und das gesamte Team des Autohauses Offizier.“

Hardy Offizier hatte im Jahr 2009 die Kulturgarage erstmals ausgerichtet und das 15 Jahre zuvor von Hans-Jörg Blondiau entwickelte Konzept übernommen, Kleinkunstveranstaltungen in Brühl an einem ungewöhnlichen Ort auszurichten. War es beim Steinmetz Blondiau noch die über 100 Jahre alte Werkstatt in der Mühlenstraße, in der 15 Jahre lang das „Werkstattfestival“ in uriger Atmosphäre stattfand, so war es bei Offizier die Garage, in der ansonsten Automobile repariert werden.

Den Künstlern gefiel diese Abwechslung sehr. Im Laufe der Jahrzehnte kamen unzählige Musiker, Bands, Liedermacher, Comedians, Kabarettisten oder Akrobaten, gestandene Profis ebenso wie herausragende Nachwuchstalente. Sie werden auch weiter nach Brühl kommen, dann aber auf den bewährten „ganz normalen“ Bühnen der Stadt auftreten. Den Anfang machen Andrea Volk und Konrad Beikircher, die eigentlich für die Kulturgarage vorgesehen waren.

Im November zeigt sich wieder einmal die enorme musikalische Vielfalt in Brühl in ganz vielen ganz unterschiedlichen Konzerten. Wir berichten über die Kickass Bastards, die Donie Band, Eufonia, 2von3 und weitere Events. Neue Wege geht die Ortsgemeinschaft in Brühl-Ost, die ihren Weihnachtsmarkt erstmals in St. Stephan veranstaltet.
Und schließlich stellen wir Ihnen nach Dr. Marc Prokop für die CDU in der September-Ausgabe nun mit Simone Holderried die Kandidatin der Grünen in unserem Fragebogen vor. Wer für die SPD ins Rennen gehen wird, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Viel Spaß bei der Lektüre dieser Ausgabe.

Ihr Team vom Brühler Bilderbogen
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Umfrage: Kurz vor dem Sessionsbeginn am 11.11. – Wie jeck sind Sie auf Karneval?

Brühler Bilderbogen November 2024 17. November 2024

Am 11.11. um 11:11 Uhr fällt überall im Rheinland wieder der Startschuss in eine neue Karnevalssession. In Brühl steht sie diesmal unter dem Motto „Fastelovend im Blod, Konfetti em Hätze, m‘r Bröhler losse et richtig fetze“. Alleine im November gibt es bereits mehr als ein Dutzend Karnevalsveranstaltungen, wie wir dem Kalender des Festausschuss Brühler Karneval entnehmen können. Da sollte für jeden Jecken etwas dabei sein. Aber richtig krachen lassen es die Brühler wohl erst an den tollen Tagen ab Weiberfastnacht, wie wir bei unserer Umfrage in der Brühler Fußgängerzone erfahren haben.


Uli Küpper:

Ich bin so „mitteljeck“. Ich nehme gerne am Karnevalstreiben teil, meine Frau sucht unsere Kostüme aus. Zuletzt gingen wir als bayrisches Paar. Den Närrischen Elias in der Innenstadt schauen wir uns gerne an und auch die eine oder andere Sitzung besuchen wir.

Weiterlesen: Umfrage: Kurz vor dem Sessionsbeginn am 11.11. – Wie jeck sind Sie auf Karneval?

Im persönlichen Gespräch: Uwe Schunk von den Kickass Bastards

Brühler Bilderbogen November 2024 17. November 2024

„Wir bieten eine laute Show für Jung und Alt"

Die Brühler Rockband „Kickass Bastards“ feiert in diesem Monat ihr zehnjähriges Bestehen. Das Motto der Band „We are proud and loud“ füllen Udo Dederichs (Gesang), Nils Nissen (Leadgitarre), Michael Neubauer (Rhythmusgitarre), Christian Schulz (Bass) und Uwe Schunk (Schlagzeug) immer wieder mit Leben, am 16. November auch wieder in der Gaststätte „Zum Stadion“ in Brühl. Wir haben uns mir dem Bandgründer Uwe „Schunky“ Schunk unterhalten.

„Eine spontane Idee“ sei es gewesen, am 1. November 2014 die neue Band zu gründen, erzählt Uwe Schunk. Er war vorher Schlagzeuger bei „Häppy Metal“, dort ausgestiegen und nun auf der Suche nach Alternativen und Gleichgesinnten. Die fand er über Annoncen in Fachblättern. Fehlte nur noch ein Name.

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Fünf Fragen an Hans-Hermann Hürth und Bea Reusch, OG Brühl-Ost „Weihnachtsmarkt mit tollem Programm“

Brühler Bilderbogen November 2024 17. November 2024

(tg) Es tut sich viel in Brühl-Ost. Am 30. November steht mit dem eigenen Weihnachtsmarkt ein weiterer Höhepunkt an. Zu verdanken ist das vor allem auch der Ortsgemeinschaft Brühl-Ost, die vor neun Jahren von Hans-Hermann Hürth, Bea Reusch und einigen Mitstreitern gegründet wurde und viel bewegt hat. Wir haben uns mit den beiden über den Weihnachtsmarkt, den Bürgerpark, den Heimatpreis und die weiteren Pläne der OG unterhalten.



BBB: Herr Hürth, bereits in wenigen Wochen findet der 4. Weihnachtsmarkt in Brühl-Ost statt. Was erwartet die Besucher am neuen Standort bei St. Stephan?
Hans-Hermann Hürth: In diesem Jahr gehen wir mit unserem Weihnachtsmarkt, den wir bereits zum vierten Mal veranstalten, neue Wege. Er findet nun am 30. November von 14 bis 21 Uhr auf dem Parkplatz von St. Stephan statt und bietet ein tolles Programm. Wir planen mit 24 Ständen in drei Reihen und einem guten Mix an weihnachtlichen Angeboten mit Schmuck, Basteleien, Pullovern und vielem mehr. Es wird selbstverständlich Glühwein geben, eine Feuerzangenboule, Würstchen und Fritten und weitere Speisen und Getränke. Zudem gibt es eine Nikolausbescherung für Kinder und auch ein musikalisches Programm mit dem Senatschor, dem Trompeten-Ensemble der Kunst- und Musikschule sowie ab 18 Uhr dem Auftritt der Rhingpirate mit kölscherWeihnacht. Es wird schön. Die Überschüsse des Bazars des Weihnachtsmarktes werden wie in den Vorjahren für gute Zwecke gespendet.

BBB: Auch die Planungen für den Park in Brühl-Ost schreiten voran. Wie ist der Stand der Dinge, Frau Reusch?

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Fair Trade Stadt Brühl - Diese Läden gehören dazu

Brühler Bilderbogen November 2024 17. November 2024

Seit zwei Jahren ist Brühl offiziell eine Fair Trade Stadt. Gerade erst wurde der Status erneut bestätigt. Über 30 Akteure aus den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie, Vereine, Schulen und Kirche machen mit und handeln mit Fair Tade Produkten. Der Brühler Bilderbogen stellt sie in der neuen Serie vor.

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