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Editorial August 2026

Brühler Bilderbogen August 2026 07. August 2026

Editorial August 2026

Liebe Leser,

dieser Sommer ist und bleibt ein sehr heißer Sommer mit viel zu wenig Regen. In Deutschland ist es bisher zum Glück „nur“ bei teilweise extrem hohen Temperaturen geblieben und nicht zu verheerenden Waldbränden wie in Frankreich, Italien oder Spanien gekommen. Dennoch sollen nach Schätzungen des Robert-Koch-

Instituts bis Ende Juli bereits rund 7.900 Hitzetote in unserem Land zu beklagen sein. Eine erschreckende Zahl. Wer nicht unbedingt muss, sollte körperliche Aktivitäten – wenn überhaupt – in die Abendstunden verlegen.

Apropos Abendstunden. Bei einbrechender Dunkelheit laufen noch bis zum 22. August die Filme des 40. ZOOM Open Air Kinos im Rathaus-Innenhof. Diesem großartigen Ereignis haben wir die komplette Sonderausgabe im Juli gewidmet, die auf eine sehr positive Resonanz gestoßen ist. Vier Vorstellungen sind bereits gelaufen, acht weitere folgen noch. Auf dem Programm stehen noch „Moscas - Fliegen“ (7.8.), Michael (8.8.), „The Lonliest Man in Town“ (13.8.), „Glennkill – Ein Schafskrimi“ (14.8.), „Der Teufel trägt Prada“ (15.8.), „Iron Maiden: Burning Ambition“ (20.8.), die „Kurzfilmnacht“ (21.8.) und zum Abschluss „Saturday Night Fever“ (22.8.).

Der eingangs erwähnte heiße Sommer und die seit Jahren nachweisbar steigenden Durchschnittstemperaturen sind nach Einschätzung aller ernstzunehmenden Klimaforscher die Folge des Klimawandels. Diesem Thema hat der Brühler Autor Tommy Brandl, der unseren Fragebogen ausgefüllt hat, sein neues Buch „Die letzte Hoffnung“ gewidmet.

Der Klimathriller spielt im Jahr 2046 und beschreibt eine Situation, wie die Welt in 20 Jahren aussehen könnte, wenn wir nicht schon heute sofort viel energischer dagegen steuern und den Klimawandel ernst nehmen. Wenn wir alles laufen lassen, wie es ist, könnte Brandls Dystopie Realität werden. Und ob in diesem Zusammenhang die Abholzung eines Naturschutzgebietes auf Brühler Boden die richtige Konsequenz ist, mag jeder selbst beurteilen ...

Zum Glück gibt es in Brühl noch einige Gelegenheiten zur Abkühlung. Nehmen Sie ein erfrischendes Bad im Freibad des KarlsBades oder einem der Badeseen. Für Abwechslung sorgen auch zahlreiche Kulturveranstaltungen, die trotz der Sommerferien stattfinden. Ausstellungen, Konzerte und vieles mehr warten auf Sie. Und die Lektüre des Brühler Bilderbogen mit weiteren spannenden Geschichten über die Villa Kaufmann, das Feriencamp von „Wir in Europa“ unter dem Motto „Bewegung und Begegnung“ und vieles mehr.

Kommen Sie gesund durch den Sommer.

 

Ihr Team vom

Brühler Bilderbogen

Telefon 0 22 32 / 15 22 22

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Umfrage: Worauf können Sie im Sommerurlaub auf keinen Fall verzichten?

Brühler Bilderbogen August 2026 07. August 2026

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Die Schulferien in NRW sind in vollem Gange, viele Menschen schon unterwegs. Wir wollten wissen, was denn im Urlaub auf keinen Fall fehlen darf und haben uns in der Stadt umgehört. Dabei ging es den Leuten weniger um Gegenstände als vielmehr ganz elementare Dinge. Sommerliche Temperaturen, schöne Umgebungen, Wasser sowie besondere Erlebnisse und Aktivitäten standen im Vordergrund.

Umfrage: Worauf können Sie im Sommerurlaub auf keinen Fall verzichten?

Peter Meyer:

Auf Temperaturen über 30 Grad, Wassermelonen und das eine oder andere kühle Bier möchte ich im Sommerurlaub nicht verzichten. Und auf ein gutes Buch ohne logische Brüche mit einer Story, die mich fesselt und Charakteren, die ich spannend finde, wie z.B. in den Romanen von Frank Schätzing oder Andreas Eschbach. Wir nehmen auch gerne Spiele wie Azul und Café International mit. Auf der Fahrt zum Ziel hören wir gerne Hörbücher wie „Achtsam morden“.

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Im persönlichen Gespräch: Niklas Weiler und Tobias Buchmüller: „Arbeiten im absoluten Wohlfühlort“

Brühler Bilderbogen August 2026 07. August 2026

Im persönlichen Gespräch: Niklas Weiler und Tobias Buchmüller: „Arbeiten im absoluten Wohlfühlort“

-Der bekannte Brühler Historiker Wolfgang Drösser stellte vor einigen Jahren eine Liste mit den sehenswertesten Gebäuden in Brühl zusammen. Für ihn sind das Geburtshaus von Max Ernst, das Haus zum Schwan, das Haus zum Stern sowie die Villa Kaufmann die bedeutendsten ehemaligen Wohnhäuser unserer Stadt. Gerade die wechselhafte Geschichte der Villa Kaufmann ist dabei besonders spannend.

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Fünf Fragen an „Wir in Europa“ „Bewegung und Begegnung“

Brühler Bilderbogen August 2026 07. August 2026

Fünf Fragen an „Wir in Europa“ „Bewegung und Begegnung“

Der Brühler Verein „Wir in Europa“ ist Veranstalter des spannenden Projektes „Bewegung und Begegnung – Europäisches Sportcamp für alle Generationen“, das vom 18. bis 25. Oktober in der Brühler Partnerstadt Weißwasser stattfindet. Erwartet werden bis zu 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Brühl, Weißwasser und der polnischen Stadt Zary sowie eventuell auch aus Marhanez (Ukraine). Die Teilnehmer sind komfortabel im „KiEZ am Brauns-teich“ untergebracht, einem Kinder- und Jugenderholungszentrum mit vielen Freizeitmöglichkeiten inmitten der herrlichen Natur des Lausitzer Seenlandes. Wir haben uns mit Michael Rosemeyer, Pia Regh und Eva-Maria Reiwer von „Wir in Europa“, unterhalten.

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Brühler Monatschronik: August

Brühler Bilderbogen August 2026 07. August 2026

Bernhard Münch berichtet aus dem Archiv von Jakob Sonntag

Vor 475 Jahren

Einsamer Tod

Brühler Monatschronik: August

Am 15. August 1551, es war ein Mittwoch, starb der ehemalige Kölner Kurfürst Hermann von Wied einsam und von seinen einstigen Untertanen verlassen und verachtet in seiner Heimat, der Grafschaft Wied. Er, der zu Beginn seiner Regentschaft ein strenger Eiferer für die alte (katholische) Lehre war und sich später der Reformation zuwandte, wurde in den schweren Zeiten der geistigen Auseinandersetzung von seinem Gewissen zerrieben. Seinem Gewissen folgend hatte er am 25. Februar 1547 auf Drängen Kaiser Karls V. sein Amt als Kurfürst niedergelegt. Seine Nachfolge im Amt des Kölnischen Kurfürsten hatte damals Adolf III. von Schaumburg angetreten. Papst Paul III. hatte ihn bereits am 26. April 1546 seines geistlichen Amtes als Erzbischof enthoben.

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… Brühler Fragebogen ... mit Tommy B. Brandl

Brühler Bilderbogen August 2026 07. August 2026

… Brühler Fragebogen ... mit Tommy B. Brandl

(tg) Tommy B. Brandl wurde 1994 in Ostercappeln bei Osnabrück geboren. Nach dem Abitur studierte er Kommunikationswissenschaften in Hohenheim bei Stuttgart und in Düsseldorf. 2019 schloss er sein Studium mit dem Master of Arts politische Kommunikation mit dem Schwerpunkt Public Relations ab. Seine Masterarbeit schrieb er über das Thema „Astroturfing“. Darunter versteht man nach Wikipedia eine Art inszenierter Propaganda, die den Anschein einer unabhängigen öffentlichen Meinungsäußerung erweckt, indem das Verhalten vieler verschiedener und geographisch getrennter Einzelpersonen zentral gesteuert wird.

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Editorial Juli 2026

Brühler Bilderbogen Juli 2026 03. Juli 2026

Editorial Juli 2026

Liebe Leser,

Als Filmliebhaber ist mir ZOOM schon fast so lange bekannt, wie

es den Verein gibt. Damals zeigte ZOOM im Gebäude der VHS immer wieder mal ausgewählte Filme. Oder auch mal einen ganzen Abend lang nonstop Kurzfilme mit meinem Lieblingskomikerduo Stan Laurel und Oliver Hardy. Der Abend mit ein paar Freunden und Bauchschmerzen vor Lachen bleibt unvergessen. Als zunächst freier Mitarbeiter des Bilderbogen standen dann immer wieder schöne Pressetermine mit ZOOM auf dem Programm.

Im Jahr 1995 unternahm der Verein, der sich ja die Wiedereröffnung eines Brühler Kinos zum Ziel gesetzt hatte, einen letzten Versuch, um städtischen Entscheidern klarzumachen, wie so ein Kino aussehen könnte. ZOOM charterte einen Bus und klapperte einige kleine Kinos in der Umgebung ab. Erst da verstanden die meisten Kommunalpolitiker, dass ZOOM nicht ein Kinopalast mit 200 Plätzen vorschwebte, sondern auch ein kleiner, feiner Kinosaal mit unter 100 Plätzen attraktiv wäre. Ein Jahr später eröffnete das ZOOM Kino.

Noch älter ist das Open Air Kino, das seit Jahrzehnten seinen Stammplatz im Rathaus-Innenhof gefunden hat und stets ein ausgezeichnetes Programm mit einer Mischung aus Blockbustern, Arthausfilmen, Europäischem Kino, deutschen Filmen und gelegentlich auch Filmklassikern bietet. Ich bin besonders Fan der Klassiker „Spiel mir das Lied vom Tod“, auf der großen Leinwand zu sehen, die „Rocky Horror Picture Show“, „Blues Brothers“, „Der dritte Man“ oder „Citizen Kane“ – das hat mir immer bestens gefallen. Genauso wie die Kurzfilme, die bei keinem ZOOM Open Air fehlen dürfen.

Die Fans kommen bei Sonnenschein genauso wie bei Wind und Wetter. Und wenn es mal regnet, dann regnet es eben. Auch in dieser besonderen Atmosphäre kann man einen guten Spielfilm genießen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Aber natürlich ist es schöner, in einer lauen Sommernacht im Innenhof zu sitzen. Und deshalb drücken wir alle feste die Daumen, dass das Wetter es auch in 2026 gut mit dem Open Air meint.

Also sichern Sie sich zügig ab dem 17. Juli im Vorverkauf Ihre Karten und haben Sie dann ganz viel Spaß. In diesem Sinne grüßt Sie

Tobias Gonscherowski

Chefredakteur des Brühler Bilderbogen

Telefon 0 22 32 / 15 22 22

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Umfrage: Was war Ihr schönstes Erlebnis beim ZOOM Open Air Kino?

Brühler Bilderbogen Juli 2026 03. Juli 2026

Das ZOOM Open Air. Immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis für ganz viele Menschen. Wir haben uns umgehört.


Umfrage: Was war Ihr schönstes Erlebnis beim ZOOM Open Air Kino?

Gaby Zimmermann:

Mein schönstes Open-Air-Filmerlebnis war 2024 der Konzertfilm „Stop Making Sense”. Die Talking Heads haben richtig Tanzlaune gemacht und nach dem Film hat der DJ richtig gute Musik aufgelegt. Mit vielen anderen Tanzbegeisterten wurde in die Nacht hinein getanzt – selbst der leichte Sommerregen störte uns nicht. Mir gefällt immer das Zusammenkommen so vieler Menschen. Es ist immer ein großes „Hallo“, sich im Rathausinnenhof nach dem Urlaub wiederzusehen. Toll sind dann auch die Sonderaktionen, die auf die Filme abgestimmt werden, etwa kulinarischer Art. Das Gesamtkonzept ist einfach phantastisch.

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ZOOM Open Air Der große Rückblick

Brühler Bilderbogen Juli 2026 03. Juli 2026

„Hiermit stelle ich Ihnen zur Durchführung einer Kinoveranstaltung im Freien den Schulhof des Schulzentrums Süd am 19.7.1986 in der Zeit von 20:00 Uhr bis 0:30 Uhr kostenlos zur Verfügung.“ Mit dieser Genehmigung der Stadt Brühl begann vor 40 Jahren die Ära des ZOOM Open Air Kinos in Brühl. Im gleichen Jahr im April hatte sich der Verein ZOOM Brühler Kinotreff e.V. gegründet und es war schon klar, dass man nach einer Auftaktveranstaltung am 21.6.1986 ab Herbst mit einem eigenen, regelmäßigen Programm im Filmsaal der VHS Brühl starten wollte.

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Im persönlichen Gespräch: Hans-Jörg Blondiau

Brühler Bilderbogen Juli 2026 03. Juli 2026

„Wenn die Besucher*innen nach Hause schweben“

Im persönlichen Gespräch: Hans-Jörg Blondiau

Hans-Jörg Blondiau gehört zu den Gründungsmitgliedern von ZOOM und Miterfindern des ZOOM Open Air Kinos. Im Gespräch mit dem Brühler Bilderbogen blickt der 66-Jährige Brühler auf die Geschichte zu 40 Jahren Open Air Kino in der Schlossstadt zurück und spricht über die besonderen Momente und Herausforderungen des Filmfestivals unter freiem Himmel.

BBB: Herr Blondiau, 40 Jahre ZOOM Open Air und Sie waren von Anfang an dabei. Was ist für Sie heute anders als vor vierzig Jahren?

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Brühler Fragebogen ... mit Thomas Kaintoch

Brühler Bilderbogen Juli 2026 03. Juli 2026

(tg) Thomas Kaintoch wurde 1958 in Bonn geboren, wuchs aber in Brühl auf. 1977 schloss er die Schule mit der Fachhochschulreife ab. Danach absolvierte er seinen Zivildienst beim Arbeiter-Samariter-Bund in Köln, wo er im Fahrdienst für Behinderte eingesetzt wurde. Es folgte eine Lehre beim Brühler Steinmetz Blondiau, die er erfolgreich als Steinmetz und Steinbildhauer beendete. Dort lernte er auch Hans-Jörg Blondiau kennen. Nach weiteren eineinhalb Jahren als Geselle bewarb er sich 1983 bei der Kölner Dombauhütte, bei der er sein restliches Berufsleben bis 2021 überwiegend in der Werkstatt verbrachte. Er ist verheiratet.

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Editorial März 2026

Brühler Bilderbogen März 2026 13. März 2026

BBB 2026 03

Liebe und Leser,

der im September des vergangenen Jahres gewählte Bürgermeister Dr. Marc Prokop ist nun bereits seit vier Monaten im Amt. Die berühmten ersten 100 Tage liegen damit hinter ihm. Wie sich sein berufliches und privates Leben in dieser Zeit verändert und welche Themen er in der Stadtverwaltung angestoßen und ganz oben auf seine Agenda gesetzt hat, verriet er uns im exklusiven persönlichen Gespräch, das Sie in gedruckter Form in dieser Ausgabe in Form eines Porträts lesen oder ab dem 10. März auch als Video auf unserem Bilderbogen Youtube-Kanal sehen können unter https://www.youtube.com/@BrühlerBilderbogen.

Während also der Bürgermeister seit vier Monaten „regiert“, steht die Koalition aus CDU und SPD noch nicht. Wenn alles gut läuft, soll im Laufe des März ein Koalitionsvertrag ausgehandelt sein, den dann die Mitglieder beider Parteien in getrennten Versammlungen zustimmen sollen. „Sehr gründlich, sachlich und auf Augenhöhe“ seien die Verhandlungen bisher verlaufen, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Bernhard Schumacher. Da beide Parteien ein Stillschweigen vereinbart haben und sich wohl auch beide daran halten, sind noch keine Details öffentlich geworden. Wir dürfen also gespannt sein, welche Ergebnisse uns dann in den kommenden Wochen präsentiert wird.

Es ist durchaus wohltuend, dass in Brühl die Abläufe in geordneten Bahnen verlaufen. Vielleicht etwas langsam hier und da, aber dafür mit Bedacht und gegenseitigem Respekt. Denn das Kontrastprogramm erleben wir beim Anschauen der täglichen Fernsehnachrichten. Es scheint, als würde gerade die ganze Welt durchdrehen – überall schlechte News mit Krieg, Bombenhagel, Elend, Hunger und Tod.

Richten wir unseren Blick daher lieber kurz vor Frühlingsbeginn auf Brühl und die vielen Möglichkeiten, die die Stadt bietet. Im März gibt‘s Kunstausstellungen in der RathausGalerie, im Kunstverein und im Brüneo. Eufonia präsentiert sein neues Programm „Eine Nacht im Museum“, die Band vom Herrn Wolf gastiert Em Höttche, der Oratorienchor bringt ein „deutsches Requiem“ von Brahms zur Aufführung, die neue Serie „Kunst für Bares“ wird am 11.3. fortgesetzt und der Frühlingsmarkt vom 20.3. bis 22.3. lockt bald wieder die Besucher von nah und fern in die Brühler Innenstadt.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre dieser Ausgabe.

Ihr Team vom

Brühler Bilderbogen
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Umfrage: KI – Jobkiller oder nützlicher Helfer im Alltag? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Brühler Bilderbogen März 2026 13. März 2026

Die Nutzung der „Künstlichen Intelligenz“ gehört für viele Menschen längst zum Alltag. Es gibt kaum noch einen Bereich, in dem sie nicht eingesetzt wird. Nicht immer offensichtlich, sondern häufig im Verborgenen. Die KI kann eine große Hilfe sein, sie kann aber auch destruktiv genutzt werden oder dazu führen, dass viele Berufe überflüssig werden. Filmemacher wie Stanley Kubrick (2001 – Odyssee im Weltraum, 1968) oder Steven Spielberg (Artificial Intelligence, 2001) haben sich dieser Problematik bereits vor Jahrzehnten angenommen.
Heute erleben wir, wie die KI das Leben im Alltag erleichtert. Wir sehen aber auch am Beispiel vieler nicht nur lustiger KI-generierter Fake-Filmchen in den sozialen Medien, wie perfekt die Welt manipuliert werden kann. Viele Menschen können Fake und Realität kaum auseinander halten. Wir wollten wissen, wie die Menschen in Brühl diese Entwicklung bewerten.


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Beate Müller:

Ich sehe die KI eher als positiv als nützlichen Helfer. Im Beruf nutze ich sie, wenn Texte zusammengefasst werden müssen. Oder bei praktischen Fragen, wenn ich etwa ein Ausmalbild für Kinder suche, das ich mir einfach ausdrucken kann. Ich habe auch einmal eine Schnitzeljagd für einen Kindergeburtstag mithilfe der KI zusammengestellt. Bei medizinischen Fragen sehe ich die KI dagegen eher kritisch. Ich denke, sie kann keinen Arzt ersetzen, dessen eigenes Fachwissen reichen sollte.

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Im persönlichen Gespräch: Dr. Marc Prokop

Brühler Bilderbogen März 2026 13. März 2026

„Bürgermeister ist ein sehr cooler Job“

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Seit dem 1. November 2025 ist Dr. Marc Prokop Bürgermeister der Stadt Brühl und Nachfolger von Dieter Freytag. Die ersten 100 Tage im Amt – und ein paar mehr – liegen inzwischen hinter ihm. Zeit, um privat und beruflich eine erste Zwischenbilanz zu ziehen.
Einen fitten und motivierten Eindruck macht Marc Prokop, als wir ihn im Februar treffen. Über 20 kg hat er in den letzten Monaten abgenommen. Sein Terminkalender ist prall gefüllt, sein beruflicher Alltag straff durchorganisiert. „Es ist eine zeitlich sehr aufwendige Tätigkeit“, sagt der 57 Jahre alte verheiratete Familienvater dreier erwachsener Kinder. „Mein Tag im Rathaus beginnt immer zwischen 6 und 7 Uhr und endet abends zwischen 19 und 20 Uhr und manchmal auch später. Vom zeitlichen Aufwand ist es ganz anders als vorher.“

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TurmXgames im BBB-Selbsttest Das perfekte Spielerlebnis in Brühl (Promotion)

Brühler Bilderbogen März 2026 13. März 2026

Verlagssonderveröffentlichung

Gewinnspiel turmx Bilderbogen

(tg) Kurz vor der Eröffnung stellte der Brühler Bilderbogen im Oktober 2025 die neue Brühler Attraktion „TurmXgames“ bereits vor. Damals versprachen die Macher Raimund Bechtloff, Marco Gleißner, Achim Heymann und Frank Reitinger: „TurmXgames bringt das TV-Show-Erlebnis nach Brühl. Wie in einer TV-Gameshow treten dabei zwei oder mehrere Teams gegeneinander an und messen sich in Spielen in den Bereichen Wissen, Geschicklichkeit, Sport und Adrenalin.“ Jetzt hat der Bilderbogen den Selbsttest gemacht und die „TurmXgames“ gespielt.

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Und so lief das Ganze ab: Mit sechs sehr spielaffinen Personen – drei Männer und drei Frauen im Alter zwischen 19 und 66 Jahren – haben wir uns an einem nasskalten Februar-Nachmittag beim TurmX (Kurfürstenstraße 58) getroffen. Dort befindet sich nicht nur Europas höchster urbaner Kletterturm, sondern seit November 2025 auch die Heimat der „TurmXgames“. In gut geheizten Räumlichkeiten erwartete uns die Moderatorin Nina. 10 bis 12 ganz unterschiedliche Spiele kündigte sie uns an, die in verschiedenen Räumen des Turmes untergebracht sind. Nach einer kurzen Einführung ging es direkt mit der Auslosung der Teams los. Wir traten in drei Zweierteams gegeneinander an: ein Damenteam mit Jolanda und Anne, ein Herrenteam mit Peter und Tobias sowie ein gemischtes Team mit Doro und Alfred. Der Modus ist einfach. Pro Spiel werden Punkte an die Teams verteilt. Drei Punkte für den Sieger eines Spiels, zwei Punkte für Platz 2, ein Punkt für Platz 3. Am Ende werden alle gesammelten Punkte zusammenaddiert und der Sieger gekürt.

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Brühler Monatschronik: März

Brühler Bilderbogen März 2026 13. März 2026

Bernhard Münch berichtet aus dem Archiv von Jakob Sonntag (1902-1991)

Vor 205 Jahren
Bewerbung um das Lehrerseminar

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Arbeiten Verwaltungen dem Volksmund folgend eher langsam, so machte man im Brühl des Jahres 1821 eine löbliche Ausnahme die weitreichende Folgen haben sollte: nur wenige Tage nachdem der Rat der Stadt Brühl den Entschluss gefasst hatte, die leerstehenden Klostergebäude dem preußischen Staat als Räumlichkeiten für ein Lehrerseminar zur Verfügung zu stellen, wurde dies durch die offizielle Bewerbung in die notwendigen Bahnen geleitet: Am 8. März 1821 erfolgte die Eingabe der Brühler Stadtväter am Königlich preußischen Ministerium in Berlin. Brühl hatte seine Hausaufgaben im Zuge der Bewerbung sehr gut gemacht und erhielt den Zuschlag: Von 1823 bis 1925, also über 100 Jahre lang hatte das Lehrerseminar Bestand.

BBB Chronik Lehrerseminar col

Vor 360 Jahren
Tod durch die Pest

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Brühler Fragebogen ... mit Petra Möllers

Brühler Bilderbogen März 2026 13. März 2026

(tg) Petra Möllers wurde in Plößberg geboren und zog 1984 mit Anfang Dreißig nach Brühl. Die längste Zeit ihres Lebens lebt Petra Möllers nun in Brühl. In dieser Zeit war sie 30 Jahre voll berufstätig und hat drei Töchter großgezogen.

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Die Künstlerin ist im damals streng katholischen Fulda groß geworden und hat als Schülerin Kunst und Architektur geliebt und viel kreativ gearbeitet. Da ein Studium dieser Künste für sie aber nicht in Frage kam, besuchte sie eine Fachhochschule. Wegen der Liebe ist Petra Möllers ins Rheinland gekommen, erst nach Zülpich und dann nach Brühl. Mit dem abgeschlossenen Studium in der Tasche begann sie bei der Evangelischen Kirche im Rheinland ihren beruflichen Weg, erst in der Verwaltung in Köln und später in Bonn.

Hier lernte sie die liebenswerte Art der Rheinländer kennen. Als Hausfrau und Mutter lernte sie Brühl von seiner charmanten Art kennen. „Ich habe mich hier auf Anhieb wohl gefühlt“, sagt sie. 2003 begann Petra Möllers aktiv in Farben zu schwelgen und diese auf die Leinwand zu bringen.
Mit blauen Gouachfarben experimentierte die Autodidaktin auf über drei Quadratmeter großen, selbstgebauten Keilrahmen.

Sie entwickelte eine Malerei, in der einfache, elementare Formen den Farben ermöglichen, zu strahlen, zu strömen und zu ruhen. Am Anfang steht die Idee, während der Umsetzung kommen Emotionen und Phantasien hinzu. Endlich konnte die Malerin Farben und Formen freien Raum geben. Die ersten 30 Gemälde entstanden wie von selbst.

Ihre künstlerische Weiterentwicklung wurde durch den Kölner Künstler Leonard Giesecke und ARTE Fact, Bonn vorangebracht. Sie erweiterte ihr künstlerisches Spektrum, indem sie mittels Spachteltechnik und Lackierungen auffällige Oberflächenstrukturen und Formen erzeugte.
Bis heute hat sie 34 Ausstellungen ausgerichtet. In ihrer jüngsten Schaffensphase drückt die Künstlerin ihre Lebensfreude mit der Farbe Grün aus. Grün strahlt hier Ruhe und Weite aus und lässt andere Farben noch mehr hervortreten.

In ihrer neuen Ausstellung „Geheimnis der Farben“ zeigt Petra Möllers in der RathausGalerie vom 19. bis 30. März Gemälde aus allen Schaffensphasen. Jeder Besucher kann sich von der kraftvollen Dynamik der Farben in ihren Bann ziehen lassen. „Diese Ausstellung kann Farbspuren im Kopf hinterlassen“, sagt sie. „Sie ist abstrakt, aber bodenständig – eben typisch Brühl.“


Ich lebe in Brühl seit ....
1984 wegen der Liebe.

Am besten gefallen mir an Brühl ....

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Editorial Februar 2026

Brühler Bilderbogen Februar 2026 10. Februar 2026

Liebe Leser,

die Karnevalssession steuert auf ihren Höhepunkt zu. Traditionell läutet der Nachbarschaftsumzug in Brühl-Ost am 7. Februar den Straßenkarneval ein. Danach geht es vom 13. bis 17. Februar Schlag auf Schlag weiter mit den Stadtteilumzügen in Schwadorf, Badorf, Vochem, Pingsdorf, Heide und Brühl-West. Den Höhepunkt des Straßenkarnevals bildet dann zweifellos der „Närrischer Elias“ in der Brühler Innenstadt am Sonntag, 15. Februar ab 12:30 Uhr. Darauf freut sich schon seit Wochen das Kinderdreigestirn mit Prinz Phil, Bäuerin Hannah und Jungfrau Mia. Sie hatten in dieser Session ein paar mehr Auftritte zu absolvieren, da es in diesem Jahr leider kein Erwachsenen-Dreigestirn gab. Die drei schlagfertigen, selbst ernannten „Sandwichkinder“ haben das super hinbekommen und damit den „Karneval in Brühl ein bisschen gerettet“, wie sie uns im persönlichen Gespräch augenzwinkernd berichteten.

Der Februar steht aber nicht nur im Zeichen des unbeschwerten rheinischen Karnevals. Am 24. Februar nähert sich der Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine bereits zum vierten Mal. Aus diesem traurigen Anlass finden in Brühl gleich zwei wichtige Termine statt. Zum einen gibt es am 24. Februar in der Schlosskirche in Brühl ein Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer der russischen Invasion. Alle, denen das Datum nicht gleichgültig ist, sind herzlich eingeladen, an diesem Gottesdienst teilzunehmen und gemeinsam ein Zeichen für Menschlichkeit, Mitgefühl und Verbundenheit zu setzen.

Einen Tag zuvor, am 23. Februar, zeigt das Blau-Gelbe Kreuz Brühl/Erftstadt im Begegnungszentrum margaretaS um 18:30 Uhr den eindringlichen Dokumentarfilm „Kherson Human Safari“ von Zarina Zabrisky, der während des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine gedreht wurde. Sie erzählt von Zivilisten aus der ukrainischen Stadt Cherson, die von Drohnen gejagt, vom Krieg vertrieben und durch ihren Widerstand vereint werden.

Am 11. Februar gibt es auch die 2. Auflage des neuen Kulturformats „Kunst gegen Bares“.  Bei der Premiere im Januar konnten wir uns bereits davon überzeugen, wieviel Potenzial in dem Format steckt. Mehr darüber lesen Sie auf Seite 10.  

Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß bei der Lektüre des neuen Bilderbogens.

Ihr Team vom 
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Umfrage: Jedes Jahr anders oder immer dasselbe – in welchem Kostüm feiern sie Karneval?

Brühler Bilderbogen Februar 2026 10. Februar 2026

Die Jecken im Rheinland und in Brühl fiebern dem Höhepunkt der Session entgegen. Bald beginnen wieder die tollen Tage mit Weiberfastnacht, den vielen Parties und den Karnevalszügen mit dem Höhepunkt des Närrischen Elias am 15. Februar. Schon zuvor haben die Närrinnen und Narren ihre Kostüme bestimmt und in den Karnevalssitzungen getragen. Manche Jecke wählen aus einem eigenen kleinen Fundus, andere suchen sich für die neue Session etwas Neues aus. Nicht selten werden die Kostüme mit viel Liebe selbst genäht. Wir wollten es genauer wissen und haben uns Mitte Januar zum Tanzsportzentrum begeben, wo die große Damensitzung der Schloßgarde der Stadt Brühl stattfand. Dort konnten wir die schönsten Kostüme bewundern und uns kurz die Geschichte dahinter erzählen lassen.




Die „Pyjama Girls“:

Wir sind in diesem Jahr die Pyjama Girls aus Brühl und suchen uns immer neue Kostüme aus. Wir haben online auf Pinterest nach Ideen gesucht und fanden die Pyjamas eine tolle Idee. Wir sind eine große Gruppe und haben eine Sammelbestellung aufgegeben. Und auf die Kostüme haben wir dann Sticker aufgebügelt.

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Im persönlichen Gespräch: das Kinderdreigestirn

Brühler Bilderbogen Februar 2026 10. Februar 2026

„Die Sandwich-Kinder als Karnevalsretter“

(tg) Vor genau 40 Jahren schon forderte Herbert Grönemeyer in einem Lied: „Kinder an die Macht“. Im Brühler Karneval 2026 wird dieser Wunsch nun tatsächlich erfüllt. Denn das Kinderdreigestirn mit Prinz Phil I., Bäuerin Hannah und Jungfrau Mia wird ab Weiberfastnacht die Stadtschlüssel von Bürgermeister Dr. Marc Prokop übernehmen, ganz egal wie sehr er sich auch dagegen wehrt. So viel steht fest. Und dann wird noch einmal sechs Tage lang durchgefeiert.
Phil, Hannah und Mia sind alle drei erst zehn Jahre alt, doch sie haben es bereits faustdick hinter den Ohren und wissen Bescheid. Nachdem die Erwachsenen in dieser Session kein eigenes Dreigestirn stellen konnten, sind nun alle Blicke auf die Kindertollitäten gerichtet.  „Wir stehen bereit“, verkünden sie selbstbewusst und mit einem breiten Grinsen im Gesicht. „Wir wollten zu 100 Prozent das Kinderdreigestirn werden und haben es geschafft.“ Seit drei Jahren kennen sich die drei aus der Tanzgruppe bei den Fidelen Pänz. Dann kam ihnen gemeinsam irgendwann die Idee, zusammen das Kinderdreigestirn bilden zu wollen.

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Max Ernst Museum Brühl des LVR zeigt Marianna Simnett „Headless“

Brühler Bilderbogen Februar 2026 10. Februar 2026

Die Ausstellung „Headless“ von Marianna Simnett (*1986 in London, lebt und arbeitet in Berlin und New York) zeigt erstmals eine umfassende Werkübersicht aus sieben Jahren künstlerischer Praxis. Sie vereint Medien aus unterschiedlichen Schaffensjahren, darunter Skulptur, Video und KI-Arbeiten, die durch das neue malerische Werk ergänzt und miteinander verbunden werden. In traumartigen Bildwelten, der Erforschung des Unbewussten und der Abkehr von Rationalität und Logik zeigt sich eine enge Verbindung zum Surrealismus. Es entsteht ein zugleich verstörender wie verführerischer Kosmos aus zersplitterten Realitäten und unheimlichen Begegnungen.

Der Titel der Ausstellung „Headless“ (Kopflos) ist dem ersten Collageroman von Max Ernst „La femme 100 têtes“ (Die hundertköpfige kopflose Frau) aus dem Jahr 1929 entlehnt, dessen Bildsprache und Ideen sich durch die gesamte Ausstellung ziehen.

Weiterlesen: Max Ernst Museum Brühl des LVR zeigt Marianna Simnett „Headless“
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