
Do 30.7.26: Preview
OH LA LA 2 – NEUE TESTS, NEUES CHAOS
F 2026, Regie: Julien Hervé, 91 Min.
Damit haben die beiden Sturköpfe nicht gerechnet: Ihre DNA-Tests waren fehlerhaft! Jetzt wird nicht nur die deutsche Abstammung des französischen Autohändlers Gerard in Frage gestellt, sondern auch der cholerische Weingutbesitzer Frederic, der sich gerade erst mit seinen indigenen Wurzeln angefreundet hat, verliert seinen kompletten französischen Stammbaum und ist ein ...
Nach dem großen Publikumserfolg von OH LA LA – WER AHNT DENN SOWAS? sorgt Christian Clavier, der Star aus der MONSIEUR CLAUDE-Reihe, erneut für ein herrlich freches Kinovergnügen voller überraschender Wendungen und politisch inkorrekter Witze. Der turbulente Schlagabtausch mit jeder Menge kultureller Missverständnisse lässt dabei ausdrücklich kein Fettnäpfchen aus.

Freitag, 31.7.26
Verflucht Normal
GB 2026, Regie: Kirk Jones, 121 Min.
Erzählt wird die wahre Geschichte des jungen Schotten John Davidson, der am Tourette-Syndrom leidet. In den frühen 1980er-Jahren wird das auffällige Verhalten nicht als Krankheit erkannt. Für John wird das Leben zu einem einzigen Spießrutenlauf. Bis er in der Mutter eines Freundes einen rettenden Engel findet. Das Außenseiter-Drama kommt (fast) ohne Kitsch und falsche Töne aus. Statt Sentimentalitäten beherrschen Wahrhaftigkeit und feiner britischer Humor das exzellent gespielte, sehr bewegende Aufklärungsstück. Nicht nur ein Feel-Good-, sondern ein Feel-Better-Movie! Für Arthaus-Kinos ist dieser smarte Crowdpleaser wie ein Sechser im Lotto!
„Einfühlsam, lustig und Klischee-zerstörend.“ (Time Out)
„Ein erstaunlicher Feel-Good-Film“ – The Times. „Lustig, intensiv und voller Herz“ – The Guardian. „Herrlich und herzerwärmend“ – The Telegraph

Samstag, 1.8.26
Extrawurst
D 2026, Regie: Marcus H. Rosenmüller, 98 Min.
In einem Tennisclub in der deutschen Provinz wird das Sommerfest vorbereitet, wobei die Planung unter der gestrengen Führung von Heribert stattfindet. Als der Vorschlag gemacht wird, für Erol, das einzige muslimische Mitglied des Clubs, einen separaten Grill bereitzustellen, entstehen unerwartete Spannungen. Nach und nach verlassen immer mehr Vereinsmitglieder die Versammlung, der Verein droht zu zerbrechen. Mit Hape Kerkeling und Christoph Maria Herbst.

Donnerstag, 6.8.26
On the Wave
D 2025, Regie: Peter Wolf & Axel Gerdau, 120 Min., Dokumentarfilm
„On the Wave“ erzählt die faszinierende Geschichte von Sebastian Steudtner. Steudtner hält den Weltrekord für die größte jemals gesurfte Welle (26,21 Meter im portugiesischen Nazaré). Ein Film, der mitten hinein führt ins Herz des Big Wave Surfens.

Freitag, 7.8.26: Preview
Moscas – Fliegen
Mexiko 2026, s/w, Regie: Fernando Eimbcke, 99 Min., OmU
Für Sie auf der diesjährigen Berlinale entdeckt! Der achtjährige Christian reist mit seinem Vater nach Mexiko City, um seine schwerkranke Mutter im Krankenhaus zu besuchen. Sie finden Unterschlupf bei der mürrischen Olga. Als Christians Vater zurück in die Heimat muss, ist der Junge auf sich gestellt in der großen Stadt. Fernando Eimbcke erzählt die Geschichte überraschenderweise nicht als Tragödie, sondern mit einem wunderbar trockenen Sinn für Humor, der bisweilen an Jim Jarmusch erinnert. „Einer der besten Filme der diesjährigen Berlinale“ laut „Stadt Revue“. Fernando Eimbckes Film erhält den Publikumspreis im Wettbewerb der Berlinale. Ein stilles Drama, großartig gespielt von Teresita Sanchez und dem kleinen Bastian Escobar.
„,Moscas‘ ist ein bewegender Film, dessen Figuren unsere Herzen berührt haben“, so die Begründung der Jury. „In ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Bildern werden große Themen des Lebens verhandelt. Ein Film über Zuversicht und Zusammenhalt, der Kraft gibt – auch in schwierigen Zeiten.“.

Samstag, 8.8.26
Michael
USA 2026, Regie: Antoine Fuqua, 130 Min.
Er ist einer der einflussreichsten Künstler aller Zeiten – der King of Pop. „Michael“ ist das Portrait eines Ausnahmekünstlers, dessen Musik die Welt bewegt und jede Generation bis heute inspiriert hat.
Der Film zeichnet Michael Jacksons Weg nach von der Entdeckung seines außergewöhnlichen Talents als Leadsänger der Jackson Five bis hin zu dem visionären Künstler, dessen kreativer Ehrgeiz ihn unermüdlich antrieb, der größte Entertainer der Welt zu werden.
Von einigen seiner legendären Auftritte aus seiner frühen Solokarriere bis zu seinem Leben abseits der Bühne – das Publikum hat einen Platz in der ersten Reihe bei einem nie zuvor dagewesenen Blick auf das Leben der Pop-Ikone. Hier fängt seine Geschichte an.
„Ein tiefgründiger und persönlicher Film …Ein absolutes Muss für Fans und phänomenal als Hommage an Jacksons Songs und Bühnenpräsenz.“ – The Hollywood Reporter
„Ein wahres Meisterwerk!“ (filmstarts.de)

Donnerstag, 13.8.26: Preview
Wiener Blues – The Loneliest Man in Town
A 2026, Regie: Tizza Covi, Rainer Frimmel, 86 Min., Originalfassung
Für Sie auf der diesjährigen Berlinale entdeckt! Als der Bluesmusiker Al Cook erfährt, dass seine Wohnung und sein geliebtes Probestudio einem Abriss zum Opfer fallen werden, bricht seine Welt zusammen. Wohin mit seinem Klavier, mit all den Gitarren und der Schellack-Sammlung? Auf der Suche nach einem neuen Glück begibt er sich quer durch Wien auf eine Reise in seine Vergangenheit.
„Der Film hat einen herrlichen lakonischen Witz.“ Rbb24
„Al Cooks Darstellung der fiktionalisierten Version von sich selbst gehört zudem zu den schönsten Leinwand-Präsenzen dieser Berlinale.“ Rbb24
„…und dabei eine Melancholie verströmt, als handelte der Film nicht bloß vom Blues, sondern wäre er der Blues selbst.“ Variety

Freitag, 14.8.26
Glennkill: Ein Schafskrimi
2026 GB, USA, Regie: Kyle Balda, 110 Min.
FSK: 6 J.
Schäfer George liest seinen geliebten Schafen jeden Abend Krimis vor und nimmt an, dass sie kein Wort davon verstehen. Doch als ein mysteriöser Vorfall das friedliche Leben auf der Farm durchbricht, wird den Schafen bewusst, dass sie selbst nun die Ermittlungen übernehmen müssen. Also folgen sie der Spur der Beweise und machen menschliche Verdächtige ausfindig. Dabei beweisen sie, dass auch Schafe brillant darin sein können, Verbrechen aufzuklären.
Mit „Glennkill“ findet der Bestseller von Leonie Swann seinen Weg auf die Leinwand – als skurrile Krimikomödie zwischen britischem Landkrimi, Tierfabel und warmherziger Ensemblegeschichte. Im Mittelpunkt steht eine Schafherde, die mehr versteht, als ihre menschliche Umgebung ahnt.
Der Film verbindet klassischen Whodunit-Humor mit einer märchenhaften Erzählweise und lebt besonders vom Kontrast zwischen tierischer Naivität und menschlicher Abgründigkeit. Die sprechenden Schafe dienen dabei nicht nur als komisches Element, sondern auch als liebevoller Blick von außen auf menschliche Schwächen und Sehnsüchte. „Ein warmherziger, versöhnlicher, zu Herzen gehender und lustiger Genre-Mix für die ganze Familie.“ (filmdienst.de)

Samstag, 15.8.26
Der Teufel trägt Prada2
USA 2025, Regie: David Frankel, 113 Min.
FSK: 12 J.
Fast zwanzig Jahre nach ihren legendären Auftritten als Miranda, Andy, Emily und Nigel kehren Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt und Stanley Tucci zu den Fashion-Hotspots von New York City und in die eleganten Büros des Runway Magazins zurück – in der mit Spannung erwarteten Fortsetzung des Film-Phänomens von 2006, das eine ganze Generation geprägt hat.
Miranda Priestlys Kampf gegen Emily Charlton, ihre ehemalige Assistentin, die sich in eine rivalisierende Führungskraft verwandelt hat, als sie inmitten rückläufiger Printmedien um Werbeeinnahmen konkurrieren.

Donnerstag, 20.8.26
Iron Maiden: Burning Ambition
US/GB 2026, Regie: Malcolm Venville, 106 Min., OmU
Mit beispiellosem Zugang zu den offiziellen Archiven und persönlichen Erinnerungen der aktuellen und ehemaligen Bandmitglieder lädt IRON MAIDEN: BURNING AMBITION die Fans ein, eine der legendärsten Reisen der Musikgeschichte mitzuerleben.
Dieser mitreißende Dokumentarfilm spannt einen Bogen über fünf Jahrzehnte und zeichnet den Aufstieg der Band von den Pubs im Osten Londons bis zu den größten Stadien der Welt nach. Mit exklusiven Interviews mit Bandmitgliedern und Mitwirkenden wie Javier Bardem, Lars Ulrich und Chuck D sowie brandneuen Animationssequenzen mit Eddie, dem legendären Maskottchen der Band, bietet der Film einen seltenen und intimen Einblick in die kompromisslose Vision von Iron Maiden und ihre unerschütterliche Verbindung zu ihrer wahrhaft globalen Fangemeinde.
Freitag, 21.8.26
„Greatest“ Short Films of all Time?
Eintritt Frei. 270 Filmemacher*innen, Kurator*innen, Kritiker*innen und Wissenschaftler*innen waren gebeten worden, zehn audiovisuelle Werke unter sechzig Minuten zu nominieren, die sie persönlich für die „besten“ aller Zeiten halten. So entstand die Rangliste mit 105 Titeln. Sie umfasst Werke von 90 verschiedenen Filmemachern.
ZOOM zeigt an diesem Abend einige Filme aus dem Kanon, die in Deutschland im Verleih sind.

Samstag, 22.8.26
Saturday Night Fever
USA 1977, Regie: John Badham, 113 Min.
Achtung: Einlass schon ca. 19 Uhr.
Das Tanzdrama aus der Disco-Ära machte John Travolta zum Star, u.a. bekam er im Mai 2026 in Cannes den Preis für sein Lebenswerk.
Jeden Samstag zieht Tony sein weites Hemd mit Kragen, seine Schlaghose und seine Plateauschuhe an und begibt sich an den einzigen Ort, an dem er als Gott und nicht als junger Punk angesehen wird: die örtliche Disco. Abseits von Stroboskoplicht und Glitzerkugel wird Tonys Geschichte als Angestellter eines Farbenladens in Brooklyn zu einer Geschichte von tragischer Desillusionierung, Gewalt und Herzschmerz. Saturday Night Fever wirft ein Schlaglicht auf die Bandenkultur und die Rassenspannung und ist nach wie vor eine kraftvolle und provokative Tragödie, die heute noch genauso viel Gewicht hat wie 1977. Travoltas wippender Gang in den Feierabend in New Yorks Straßen ist eine der schönsten Filmeröffnungen und einfach ein guter Start in den Samstagabend.